CBD-Öl. – Ein Heilmittel gegen viele Beschwerden

CBD ÖL gegen Schmerzen

CBD-ÖL. - Ein Heilmittel gegen viele Beschwerden

20 Studien die belegen: CBD wirkt, Cannabidiol hilft. CBD-Anwendungen und deren Effekte bei den unterschiedlichsten Beschwerden zusammengefasst.

Gastbeitrag von Helmut Ebner

Inhaltsverzeichnis

20 Studien zu den gesundheitlichen Effekten von CBD

Die Natur selbst und vorrangig die in ihr gegenwärtigen Lebewesen sind stets so aufgebaut, dass nie ein einziges Mittel alleine die optimale Wirkung entfaltet. Erst im Zusammenspiel mit etlichen anderen Inhaltsstoffen, Mineralien, Spurenelementen, etc. treten wieder die natürlichen Zustände, wie glänzendes Haar, rosige Gesichtsfarbe, straffe Haut, strahlende Augen, starker Knochenbau, duftender Körper, … hervor. – Das heißt: Tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, natürliche, naturnahe, aus der Natur stammende Stoffe Ihrem Körper angedeihen zu lassen, hinzu zur Einnahme von CBD-Produkten.

Natürlich wird die Einnahme von CBD-Produkten immer unterstützend wirken, auch ohne natürliche Lebensmittel, – nur, die volle Kraftentfaltung, die satte Wirkung, erhalten Sie in Kombination durch eine naturgerechte Lebensweise. Hierzu zählt der Verzehr von Lebensmittel anstelle der industriell verfertigten Sterbemittel, die uns zum Verkauf angeboten werden.

Ich zeige zunächst punktuell, was CBD-Anwendungen alles an heilsamen Wirkungen für den Menschen bereithält. Das u.a. die Hanfpflanze über 150 Jahre verteufelt war, ist auch deshalb so, da die Gewinnmaximierungs-Industrie nichts an nebenwirkungsfreien, gesunden und glücklichen Menschen verdienen würde.

CBD in der neurologischen Arztpraxis

Als guten Einstieg empfehlen ich dieses 6 Minuten Video, worin Frau Dr. Zidek in 6 Minuten alles Wissenswerte zu CBD und den Behandlungsmethoden aus der Praxis erklärt. Zum Video

https://www.youtube.com/watch?time_continue=54&amp=&v=EaBCZlheOdA&amp=&feature=emb_logo

CBD-ANWENDUNGEN bei folgenden Beschwerden oder Symptomen

Bei Hanf allgemein und ebenso beim Cannabinoid CBD handelt es sich nicht um einen Wissenskonflikt, sondern um einen Interessenskonflikt.

Das Gegenteil von Wahrheit ist interesse.“, brachte es einmal Univ.-Prof. a.D. Dr. Peter Cerwenka auf den Punkt.

Um die Inhaltsstoffe und Effekte der Hanfpflanze wird einerseits auf Basis von Macht- und Gewinninteressen publiziert und andererseits konkurrenzierend auf wissenschaftlich-therapeutischer Basis, tatsächlich geforscht und publiziert.

Bedenken sollte man: Selbst bei 1000 veröffentlichten Studien, die zugunsten der heilenden Inhaltsstoffe und Cannabinoide der Hanfpflanze berichten, gibt es geschätzt ebenso viele oder mehr, die unveröffentlicht und zumeist auch unter Verschluss bleiben. Andernfalls hätten die Profiteure am Leiden der Menschen, einen eklatanten finanziellen und machtpolitischen Schaden zu erwarten! «Es ist kein Geheimnis, dass Arzneimittelstudien, die schlecht ausgehen, oft nicht veröffentlicht werden. Sie werden auch nicht den Behörden vorgelegt, die etwa über die Zulassung eines Medikaments entscheiden. Sie verschwinden einfach in den Schubladen der Firmen.» (John Rengen, war dreißig Jahre in der Pharmaindustrie tätig, in einem Interview mit Elke Brüser, in «Ich habe Menschen bestochen», taz. die tageszeitung, vom 12. 1. 2007, Wissenschaft, Seite 18, Link zum Artikel.).

Studien belegen: CBD bewirkt folgende gesundheitlichen Effekte:

• CBD hat entzündungshemmende Wirkung, erweitert die Blutgefäße, wirkt auf den Herzmuskel und die Herzkranzgefäße, und greift ein in den Serotonin-Stoffwechsel.


• CBD, so wird berichtet, sei krebsvorbeugend und hindere vorhandenen Krebs an seiner weiteren Ausbreitung. Ebenfalls soll es Menschen mit Krebs helfen, die an den Folgen der Strahlungstherapien und Chemotherapie leiden.


• CBD wirkt positiv auf das Gehirn, seien es das Wachstum, die Denk- und Merkfähigkeit und macht depressive Menschen nebenwirkungsfrei, fröhlicher.


• CBD verhindere die Vermehrung von kranken Zellen und regt die Produktion der Knochensubstanz an. Es verschafft guten Schlaf, beruhigt, entspannt und mindert die Folgen von chronischem Stress.


• CBD soll Schlaganfällen vorbeugen oder sofern eingetreten, den Genesungsprozess fördern. Thrombose-Gefährdeten soll es sehr nützen. Ebenso soll es dem Risiko an Diabetes zu erkranken entgegen wirken, sofern man Cannabidiol vorbeugend nimmt.


• CBD wirkt bei Menstruationsbeschwerden, Rheuma, rheumatischen Gelenkschmerzen, Epilepsie, Muskelschmerzen aller Art.


• CBD hilft bei Neurodermitis, Akne und anderen Hautproblemen, Angst, Angststörungen sowie posttraumatischen Belastungsstörungen und unterstützt die Bauchspeicheldrüse.


Als nächstes zeige ich anhand von 20 Studien, was rund um CBD-Öle und die Hanfpflanze, durch klinische Studien und wissenschaftliche Forschungen zutage gefördert wurde. Jeweils mit dem Link zur jeweiligen Studie. Es ist auch effizienter, etwas durch Studien Belegtes bekannt zu machen, als durch „eigene Plaudereien“. Zumindest in diesem Artikel.

Mir ist bewusst, dass diese Studien teils am Menschen, teils an Tieren erfasst wurden, (was auch in den Studien erkenntlich gemacht ist), und dass nicht sogleich 1:1 vom Menschen auf Tiere und umgekehrt geschlussfolgert werden darf. Andererseits wissen wir, das CBD-Öle, sehr gut, sowohl am Menschen, wie auch an unseren Haustieren und anderen, sehr heilsam wirkt. Deshalb sah ich auch keinen Grund nur belegte Studien am Menschen hier mit einfließen zu lassen.

Viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Lesen!

Ruhe und Genesung
"Wenn alles still ist, geschieht am meisten." - Søren Kierkegaard (1813 - 1855)

1.) CBD zielt direkt auf die Mitochondrien von Krebszellen, um sie abzutöten

Studie aus 2019. Die krebshemmenden Eigenschaften des nicht psychedelischen Cannabinoids Cannabidiol (CBD) wurden an verschiedenen Krebszellen nachgewiesen. Verschiedene molekulare Angriffspunkte für CBD wurden vorgeschlagen, darunter Cannabinoidrezeptoren und einige Ionenkanäle.
Jetzt haben Forscher der Universität Colima in Mexiko gezeigt, dass Leukämiezellen, aber keine gesunden Blutzellen, empfindlich auf CBD-Behandlungen reagieren. Der CBD-Effekt hängt nicht von Cannabinoidrezeptoren oder Plasmamembrankanälen ab. Stattdessen zielt CBD direkt auf Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, und verändert ihre Fähigkeit, mit Kalzium umzugehen. CBD verursacht eine mitochondriale Kalziumüberlastung und den Zelltod.

2.) CBD hat positiven Einfluss auf das Überleben beim Glioblastom

Studie aus 2019. Das Glioblastom ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen. – Laut einer Fallserie mit 9 Patienten, die an Glioblastom (Hirntumor) litten, kann CBD in einer Tagesdosis von 400 mg positive Auswirkungen auf das Überleben haben. Die Studie wurde an der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, Österreich, durchgeführt.
Glioblastom multiforme Grad IV ist eine tödliche Erkrankung mit einem medianen Überleben von etwa 14 bis 16 Monaten. Alle Patienten erhielten täglich 400mg CBD, gleichzeitig mit dem Standardtherapieverfahren der maximalen Resektion und der anschließenden Radiochemotherapie. Zum Zeitpunkt der Einreichung des Artikels bei der Zeitschrift Anticancer Research waren bis auf einen Patienten noch alle Patienten mit einer mittleren Überlebenszeit von 22,3 Monaten (Bereich: 7 – 47 Monate) am Leben. Die Autoren schrieben, dass dies «länger ist, als man erwartet hätte». → Link zur Studie

3.) Cannabidiolsäure kann die Verbreitung von Brustkrebs hemmen

Studie aus 2012. Die Säure von CBD (Cannabidiol-Säure, CBDA), die in Faserhanf reichlich vorkommt, hemmte die Wanderung von hoch aggressiven menschlichen Brustkrebszellen. Bevor sie erhitzt werden (Decarboxylierung), liegen Cannabinoide in der Hanfpflanze überwiegend in der sauren Form vor, darunter CBDA (Cannabidiol-Säure). Die Wissenschaftler schrieben, dass «CBDA ein therapeutisches Potenzial bei der Aufhebung der Krebszell-Wanderung besitzt, inklusive bei aggressiven Brustkrebsarten».
Institut für Molekulare Biologie, Daiichi Universität für Pharmazie, Fukuoka, Japan. → Link zur Studie

4.) Cannabinoide können die Lebensfähigkeit von Zellen bei Darmkrebs verringern

Studie aus 2018. Thema: CBD; THC; Darmkrebs; synthetische Cannabinoide. (Synthetische Cannabinoide sind Substanzen, die ähnlich wie THC und ähnliche Wirkstoffe aus Cannabis an Cannabinoid-Rezeptoren wirken (Cannabinoid-Rezeptor-Agonisten). Das diese synthetischen CBD und THC Cannabinoide, dementsprechend schlechter wirksam abschneiden, ist logisch und nachvollziehbar. Nicht anders wäre es mit synthetischen Tomaten, Erdbeeren, etc. Merkte man den Unterschied zur natürlichen Tomate oder Erdbeere nicht selbst auch, der Körper merkte den Schwindel wohl.).

Forscher untersuchten 370 Cannabinoid-artige Verbindungen auf ihre krebsbekämpfenden Wirkungen gegen Darmkrebs. Sie fanden 10 Verbindungen, die die Lebensfähigkeit dieser Krebszellen reduzieren konnten. THC oder CBD waren entweder wirkungslos oder sehr viel weniger mächtig und nur teilweise wirksam.
Abteilung für Pharmakologie, Pennsylvania State University College of Medicine, Hershey, USA. → Link zur Studie

5.) Ein CBD-reicher Hanfextrakt wies bessere entzündungshemmende Eigenschaften auf als synthetisches Cannabidiol

Studie aus 2015. In Experimenten mit Mäusen war ein CBD-reicher Cannabisextrakt hinsichtlich der Reduzierung von Entzündungen synthetischem CBD überlegen. Dies ist das Ergebnis von Forschung durch Wissenschaftler der hebräischen Universität von Jerusalem (Israel). Sie verwendeten eine Hanfsorte namens Avidekel, um die Extrakte herzustellen, die entweder oral gegeben oder in den Bauchraum gespritzt wurden. CBD (Cannabidiol) ist ein nicht psychotroper Bestandteil der Hanf-Pflanze. Deshalb ist immer die Naturform der Kunstform vorzuziehen. Zudem ist die Naturform zumeist nebenwirkungsfrei, das pharmazeutische, industriell gefertigte „Kunstwerk“ voll mit Nebenwirkungen und sündteuer. Denen die daran schwerst verdienen, ist das völlig egal.
Der Avidekel-Extrakt reduzierte die Schwellung der Pfote und die Schmerzen bei Mäusen, die durch eine Chemikalie (Zymosan) induziert wurde, und verhinderte die Produktion einer entzündungsfördernden Substanz (TNF-Alpha). Die Autoren schrieben, dass «es wahrscheinlich ist, dass andere Bestandteile des Extraktes synergistisch mit CBD wirken, um den gewünschten entzündungshemmenden Effekt zu erreichen». Möglicherweise spielen dabei geringe THC-Konzentrationen sowie entzündungshemmende Terpene eine Rolle. → Link zur Studie

Brennnessel
Die Brennnessel, eine Artverwandte der Hanfpflanze.

6.) CBD reduziert Angst und stressbedingtes Zittern bei Patienten mit Parkinson-Krankheit

Studie aus 2020. Eine Einzeldosis von 300 mg CBD reduzierte die Angst und das Zittern, die durch einen simulierten öffentlichen Sprechtest bei 24 Patienten mit Parkinson-Krankheit verursacht wurden. Die Teilnehmer durchliefen eine placebokontrollierte klinische Crossover-Studie.
Abteilung für Gerontologie, Bundesuniversität São Carlos, Brasilien.  → Link zur Studie

7.) CBD half, die Bildung von bakteriellem Biofilm auf weichen Kontaktlinsen zu reduzieren

Studie aus 2020. Eine neue Studie zeigte, dass Knoblauchextrakt und ein CBD-Extrakt gute Auswirkungen auf die Hemmung der Biofilmbildung und die Entfernung von vorgeformten Biofilmen, die durch das Bakterium Pseudomonas aeruginosa verursacht werden, hatten und macht sie zu vielversprechenden Mitteln, die genutzt werden könnten, um effektivere Pflegelösungen gegen dieses aggressive Bakterium zu entwickeln. 
Abteilung für Wissenschaften und Technologien, Universität Neapel „Parthenope“, Neapel, Italien. →  Link zur Studie

8.) CBD reduziert Schmerzen und begleitende Stimmungsstörungen bei einer Patienten mit Neurofibromatose

Studie aus 2019. Neurofibromatose ist eine Tumorerkrankung der Haut oder der inneren Organe, die durch entartete Nerven- und Bindegewebszellen entsteht.

Eher selten wird darüber berichtet, dass CBD Schmerzen lindert. Aber immer wieder deuten Berichte darauf hin, dass CBD bei Schmerzen hilfreich ist.

Nun stellten Ärzte aus Toronto, Kanada, einen Bericht über eine 25-jährige Frau afrikanischer Abstammung mit Neurofibromatose vor, die in der Klinik über chronische Schmerzen, Depressionen und Angstzustände klagte. Sie verwendete einen Cannabisextrakt, der 20 mg CBD und 1 mg THC pro ml enthielt. Sie erhöhte langsam die Dosis bis zu 0,4 ml zweimal täglich.

Während dieser Zeit berichtete sie, dass ihre Schmerzen signifikant reduziert wurden (von durchschnittlich 6 von 10 auf 1 von 10 auf einer visuellen Analogskala). Sie berichtete, dass sie weniger emotional war und sich ruhiger fühlte, dass ihre Ängste abnahmen und sich ihre Stimmung stabilisiert hatte. Sie war in der Lage, ihre Schmerzmedikation zu reduzieren. Aus dem Fallbericht ist unklar, ob CBD oder THC oder beides für die Wirkung verantwortlich war. →  Link zur Studie

9.) CBD reduziert Stress bei Menschen mit hohem Psychoserisiko

Studie aus 2020. In einer Studie wurde 32 Patienten mit einem hohen Risiko für Psychosen und 26 gesunden Menschen eine Woche lang täglich 600 mg CBD verabreicht, was die Anzeichen von Stress signifikant reduzierte. Diese Ergebnisse von Forschern der Abteilung für Psychosestudien am King’s College London (Großbritannien) wurden kürzlich in der Zeitschrift `Psychopharmakology veröffentlicht. Die Hälfte der Patienten erhielt das CBD und die andere Hälfte ein Placebo. Sie alle nahmen am Trierer Sozialstresstest (TSST) teil.

CBD reduzierte die Blutspiegel des Stresshormons Cortisol während eines öffentlichen Sprechtests. Unter allen drei Teilnehmergruppen führte der Sprechtest zu den höchsten Ängsten in der Placebogruppe und den niedrigsten in der gesunden Kontrollgruppe, wobei die CBD-Patienten „ein mittleres Maß an Veränderung“ zeigten. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass ihre Ergebnisse „zeigen, dass es sich lohnt, weitere gut fundierte Studien zu entwerfen, die untersuchen, ob CBD zur Beeinflussung der Cortisolreaktion bei klinischen Hochrisikopatienten mit Psychose und deren Auswirkungen auf die Symptome eingesetzt werden kann“. → Link zur Studie

10.) CBD-Öl, auf die Haut aufgetragen, kann bei peripheren neuropathischen Schmerzen hilfreich sein

Studie aus 2019. In einer placebokontrollierten Studie mit 29 Patienten mit symptomatischer peripherer Neuropathie reduzierte CBD-Öl, das auf die Haut appliziert wurde, die Schmerzen. An dieser Studie nahmen mehrere Institutionen aus den USA teil. 15 Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in die CBD-Gruppe eingeteilt, wobei das Behandlungsprodukt 250 mg CBD/3 Flüssigunze (etwa 90 ml) enthielt, und 14 Patienten wurden in die Placebogruppe eingeteilt. Nach vier Wochen durfte die Placebogruppe in die Behandlungsgruppe wechseln.

Das Durchschnittsalter der Studienpopulation lag bei 68 Jahren. Es gab eine statistisch signifikante Reduzierung der Schmerzintensität, der stechenden Schmerzen, der Kälte und des Juckreizes in der CBD-Gruppe im Vergleich zur Placebogruppe. In dieser Studie wurden keine unerwünschten Ereignisse gemeldet. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass ihre „Ergebnisse zeigen, dass die transdermale Anwendung von CBD-Öl eine signifikante Verbesserung der Schmerzen und anderer störender Empfindungen bei Patienten mit peripherer Neuropathie bewirken kann„. →  Link zur Studie

Dem Schmerz entkommen

Im nun folgenden Video, aus 2019, Dauer 6 Minuten, geht es um folgendes:

„Dr. Martin Pinsger, Orthopäde und Schmerztherapeut spricht in seinem ersten Buch „Dem Schmerz entkommen – So hilft Ihnen die Cannabis-Therapie“ über die Wirkung von Cannabinoiden bei chronischem Schmerz. Das Buch erschien am 20. Mai 2019.
Das Buch entstand mit Hilfe von Dr. Thomas Hartl, Medizinjournalist, und unter Mitwirken von fünfzehn Patienten, die hier ihre „Schmerz“-Geschichte teilen. Es ist sowohl für Laien als auch Mediziner geeignet.
Auch Dr. Pinsger selbst war nach seinem Autounfall jahrelang Schmerzpatient. Er kann Patienten gut verstehen und was es bedeutet, mit chronischem Schmerz zu leben.

In der konventionellen Schmerztherapie ist die Dauer des Schmerzes ein entscheidender Faktor bezüglich der Besserungs-Chancen. Je länger ein Schmerz besteht, desto schwieriger ist dieser zu behandeln. Nicht bei Cannabinoiden – Sie helfen unabhängig von der Dauer und können auch einen seit Jahrzehnten bestehenden Schmerz lindern.“

11.) CBD dämpft die Fehlfunktion einer bestimmten Hirnregion bei Personen mit hohem Psychoserisiko

Studie aus 2019. CANNABIDIOL (CBD) in einer oralen Dosis von 600 mg „dämpfte die erhöhte Aktivierung im linken Insula-/Parietal-Operculum und war mit einer allgemeinen Verlangsamung der Reaktionszeit verbunden, was auf einen möglichen Mechanismus für seine vermeintliche antipsychotische Wirkung durch Normalisierung der motivationalen Ausstrahlung und Moderation der motorischen Reaktion hindeutet„. Die Studie wurde von Forschern des King’s College in London, Großbritannien, durchgeführt. Sie umfasste 33 Probanden mit klinisch hohem Risiko für Psychosen und 19 gesunde Kontrollpersonen. Die Teilnehmer erhielten entweder CBD oder ein Placebo.

Die Forscher beobachteten eine abnormale Aktivierung in einer bestimmten Gehirnregion, dem linken Insula/Parietal-Operculum, bei Teilnehmern mit hohem Psychoserisiko bei Placebo im Vergleich zu gesunden Kontrollen. „Die Inselaktivierung korrelierte sowohl mit positiven psychotischen Symptomen als auch mit markanter Wahrnehmung, was durch die unterschiedliche Reaktionszeit zwischen markanten und neutralen Reizzuständen angedeutet ist.“ →  Link zur Srudie

12.) CBD zeigt entzündungshemmende Wirkungen, reduziert aber die Wirkung von Kortison

Studie aus 2019. In einer Studie mit verschiedenen Zelltypen, darunter Makrophagen und Lungenfibroblasten, reduzierte CBD die Entzündung ähnlich wie Dexamethason, wirkte aber als Antagonist für Steroide, wenn es in Kombination eingesetzt wurde.

Dexamethason gehört zu den wichtigsten Pharma-Arzneistoffen, die eingesetzt werden, um das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) zu unterdrücken und Entzündungen im Körper zu bekämpfen. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der sogenannten Kortikoide („Kortison“), die wegen ihrer starken Nebenwirkungen häufig nur eingeschränkt verordnet werden.

– Dass  natürliches CBD dieselbe Wirkung nebenwirkungsfrei zeigt, als der von der Pharmaindustrie eingeschlagene Weg, verwundert nicht. Die glücksmaximierende Natur heilt unentgeltlich; die gewinnmaximierende Pharmaindustrie zerstört, wohin sie auch kommt.
Abteilung für Umweltmedizin, School of Medicine & Dentistry, University of Rochester Medical Center, USA. → Link zur Studie

13.) Cannabinoide können bei Menschen in der Palliativmedizin hilfreich sein

Studie aus 2019. In einer offenen Studie mit 21 Patienten in der Palliativmedizin zeigten ansteigende Dosen von CBD oder THC viel versprechende Ergebnisse bei der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden. Die Teilnehmer hatten fortgeschrittenen Krebs und krebsbezogene Symptome in einem Palliativ- und Unterstützungsdienst der Abteilung für Palliativ- und Unterstützungspflege von Mater Misericordiae in Brisbane, Australien.

Von den 21 eingeschriebenen Teilnehmern (CBD-Gruppe = 16 Personen; THC-Gruppe = 5 Personen) schlossen 18 Teilnehmer die primäre Ergebnis-Messung am Tag 14 und 8 Teilnehmer am Tag 28 ab. Die medianen maximal verträglichen Dosen lagen bei 300 mg CBD pro Tag (Bereich 100-600 mg) und bei 10 mg THC täglich (Bereich 5-30 mg). 9 der 21 Patienten (43%) zeigten ein Ansprechen auf die Behandlung. Schläfrigkeit war die häufigste Nebenwirkung. → Link zur Studie

14.) Mäßige Beeinträchtigung der Nieren hat keinen Einfluss auf den Stoffwechsel von CBD

Studie aus 2019. Eine plazebokontrollierte Studie wurde mit Patienten mit leichter, mittlerer oder schwerer Nierenfunktionsstörung (je 8 Patienten) und 8 Probanden mit normaler Nierenfunktion durchgeführt. Fazit: „Die Nierenfunktionsstörung hatte nach einer einmaligen oralen Dosis von 200 mg keinen Einfluss auf den Metabolismus von CBD. CBD wurde im Allgemeinen gut vertragen bei Patienten mit unterschiedlichem Grad der Nierenfunktion.

GW Research Ltd, Sovereign House, Vision Park, Histon, Cambridge, UK. → Link zur Studie

15.) CBD kann bei Angststörungen hilfreich sein

Studie aus 2019. In einer Analyse der Patientenakten von 72 erwachsenen Patienten verbesserte CBD Ängste und den Schlaf. Diese große retrospektive Fallserie wurde von Wissenschaftlern der Klinik für Psychiatrie der Universität von Colorado in Denver, USA, durchgeführt. Bei 47 Patienten war das Hauptproblem die Angst und bei 25 Teilnehmern ein schlechter Schlaf.

Bei 57 Patienten (79,2 %) sanken die Angstwerte innerhalb des ersten Monats, und diese Wirkung blieb in der Folgezeit bestehen. Die Schlafwerte verbesserten sich im ersten Monat bei 48 Patienten (66,7 %), schwankten jedoch im Zeitverlauf. CBD wurde mit Ausnahme von drei Patienten gut vertragen.  Die Autoren schlussfolgerten, dass Cannabidiol bei Angststörungen von Vorteil sein kann.

Die hier angeführte schlechte Verträglichkeit des CBD von 3 Personen, liegt in eventu daran, dass gegebenenfalls synthetisches und nicht natürliches CBD eingesetzt war. Und wenn die „Autoren“, gemeint sind wohl die Forscher, meinen, Cannabidiol (CBD) kann bei Angststörungen von Vorteil sein, so ist dies wohl der Gesinnung des zensorischen Geistes geschuldet, die wohl lauten mag: „Wir Pharmaproduzenten sind zwar  nicht  Gott, aber Gott ist auch nicht besser.“  Dieser Ungesinnung, kann man lakonisch nur hinzufügen: Aber jedenfalls ist das göttliche Prinzip nebenwirkungsfrei, gratis und es erhält und liebt seine Geschöpfe, dagegen ihr „Möchtegern-Götter“ des alles Gegenteil seid. → Link zur Studie

CBD Selbstexperiment: Was kann das Wundermittel wirklich?

In diesem Video aus 2019, Dauer 19 Minuten wir hinterfragt: Wirkt CBD wirklich so positiv auf die Gesundheit, oder ist das nur ein Trend mit dem Menschen viel Geld verdienen wollen?

„CBD ist aktuell voll der Hype. Es wird aus der Hanfpflanze gewonnen und soll eine Art Wundermittel für Probleme aller Art sein. Es soll bei Nervosität, Schlaflosigkeit, Angstzuständen aber auch Schmerzen und sogar Krebs helfen. CBD-Öl gibt es mittlerweile sogar im Drogeriemarkt. Aber was ist CBD eigentlich genau? Und ist das überhaupt legal?“

16.) CBD wirkt gefäßerweiternd in den Arterien der Lunge und des Darms. Dieser Effekt reduziert Bluthochdruck und Fettleibigkeit

Studie aus 2019. Forscher beobachteten eine CBD-induzierte d abhängig vom Hypertonie-Modell. Daher sollte eine Modifikation der CBD-vermittelten Reaktionen bei Krankheiten in Betracht gezogen werden, wenn CBD zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.
Abteilung für Experimentalphysiologie und Pathophysiologie.  Link zur Studie

17.) Cannabidiol (CBD) bindet an weitere Rezeptoren – Wirkung gegen Krebs und Unfruchtbarkeit

Studie aus 2018. Forschung zeigt, dass CBD (Cannabidiol) ein inverser Agonist am GPR3, GPR6 und GPR12 ist. Wie bekannte Cannabisrezeptoren (CB1 und CB2) gehören sie zur Gruppe der G Protein-gekoppelten Rezeptoren. Die Autoren schrieben, dass diese Entdeckung diese Rezeptoren „als mögliche potentielle molekulare Ziele für CBD unterstreicht, neue Wirkmechanismen liefert und die therapeutische Verwendung von CBD für Erkrankungen wie Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Krebs und Unfruchtbarkeit nahelegt“.
Medizinische Fakultät, Universität von Louisville, USA. → Link zur Studie

18.) CBD könnte nützlich sein bei Morbus Parkinson und tardiver Dyskinesie

Studie aus 2016. Tardive Dyskinesie resultiert aus einer Nebenwirkung von antipsychotischen Medikamenten. Diese Medikamente werden zur Behandlung von Schizophrenie und anderen psychischen Störungen eingesetzt. – Tardive Dyskinesie (TD) führt zu steifen, ruckartigen Bewegungen von Gesicht und Körper, die Menschen aufgrund der verabreichten Psychopharmaka nicht mehr kontrollieren können.

Die wiederholte Verabreichung von Reserpin an Nagetiere verursacht Beeinträchtigungen der Motorik, die von kognitiven Defiziten begleitet sind. Sie wurde als Modell sowohl für tardive Dyskinesie als auch für Morbus PARKINSON verwendet. CBD (0,5 und 5 mg/kg) schwächte die Zunahme des kataleptischen Verhaltens und der Mundbewegungen, die durch Reserpin induziert worden waren, bei Ratten ab. CBD (0,5 mg/kg) verbesserte auch die durch Reserpin induzierten Gedächtnisdefizite. Die Autoren schrieben, dass CBD nützlich für die „Pharmakotherapie von Morbus PARKINSON und tardiver Dyskinesie“ sein könne.
Klinik für Psychiatrie, Bundesuniversität von Sao Paulo, Brasilien. → Link zur Studie

19.) CBD könnte Hirnschäden bis zu 18 Stunden nach der Verletzung lindern

Studie aus 2016. Hirnschäden, die neugeborene Mäuse durch verringerte Blutzufuhr erlitten hatten, konnten durch CBD bis zu 18 Stunden nach dem Ereignis gelindert werden. Die Autoren schrieben, dass das therapeutische Zeitfenster für eine nervenschützende Behandlung mit CBD größer war als früher berichtet.
Hospital Clínico San Carlos – IdISSC, Madrid, Spain. →  Link zur Studie

20.) Cannabidiol (CBD) kann bei Herzentzündung helfen

Studie aus 2016. Myokarditis (Herzmuskelentzündung) ist eine häufige Ursache von Herzversagen und plötzlichem Herztod bei jungen Erwachsenen und Heranwachsenden. In einem Mausmodell der Myokarditis erwies sich CBD (Cannabidiol) als nützlich. Die Autoren schrieben, dass CBD “eine viel versprechende, neuartige Behandlungsmethode bei autoimmuner Myokarditis und bei anderen Autoimmunerkrankungen, sowie bei Organtransplantationen darstellen kann.”
Nationales Institut für Alkoholmissbrauch und Alkoholismus, Bethesda, USA → Link zur Studie

Die klinische Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Schmerz- und Palliativmedizin

In diesem hervorragend recherchierten sowie erstellten österreichischen Video, aus 2019 von CredoWeb Connecting GmbH, Dauer 36 Minuten, erfahren wir hierüber:

„Die klinische Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Schmerz- und Palliativmedizin ist wissenschaftlich gut belegt, dennoch löst die Diskussion über den Einsatz von Cannabis in der Medizin eine emotional geführte Diskussion aus.“

Mitwirkende

Dr. med. univ. Kurt Blaas
Dr. med. Armin Breinl
Dr. med. Patrick Thurner
Mag. pharm. Bettina Koch
Prof. Priv.-Doz. Dr. Mathias Glehr
DI Michael Langerwisch
Prof. Dr. Michael A. Popp
Karl Dieber
PD Dr. Michael Sauermann
Mag. Alexander Thurner
Toni Straka
Dr. med. Ulfrit Scrinzi
Martin Winkler
Dr. Peter Kolba

Zum Video

https://www.youtube.com/watch?time_continue=23&v=WOWJ9eMwDtc&feature=emb_logo

Zusammenfassung der vielfältig heilsamen Wirkungen des CBD.

Ich habe, ausführlich und gründlich und vor allem mit Liebe diesen Artikel für Sie, geschätzter Leser, zusammen gestellt. Ich sehe Sinn darin, daran mitzuwirken, dass es uns allen besser werde. Sie verstehen aber auch, dass der gute Rat eines Arztes Ihres Vertrauens, nicht durch meine Blogs und fallweise meine persönliche Meinung, für Sie als Bedienungsanleitung für Ihr „Weh-Wehchen“ oder Leiden misszuverstehen ist.

Wie überall gilt das Wort des Paulus: „Prüfet alles und behaltet das was gut ist!“ Die von mir hier vertretene Meinung ist eine von vielen, innerhalb der weltumspannenden Meinungsvielfalt. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit, Ausgewogenheit, Vollständigkeit etc. Sie verstehen gut, auch ich kann nur davon ab- und weitergeben, was mir bis zur Stunde eben, bekannt war.

In diesem Sinne alles Heilsame!

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2 Gedanken zu „CBD-Öl. – Ein Heilmittel gegen viele Beschwerden

  1. Ein super interessanter Artikel, der das wieder mal bestätigt, was ich durch eigenes Einnehmen und Beobachtung bei anderen auch herausfinden konnte. Ich finde echt klasse, dass diese Heilfplanze – natürlich richtig eingesetzt und nicht zur berauschenden Wirkung genutzt – so viel Möglichkeiten bietet, sich gesünder zu fühlen und teilweise auch Heilungen auszulösen. Besonders bemerkenswert finde ich es, dass es bei so vielen Erkrankungen und Symptomen wirkt. Man kann es vorbeugend, aber auch therapeutisch einsetzen. Ich hoffe stark, dass uns dieser Zugang noch lange und für immer erhalten bleibt. Toller Beitrag.

  2. Ein echt interessanter Beitrag. Viele der positiven Wirkungen kannte ich bereits. Was ich allerdings nicht wusste, ist, dass CBD in seiner biologischen Form tatsächlich solch positive Auswirkungen bei aggressiven Krebserkrankungen und Tumoren haben kann.
    Auch super interessant ist, in welchen Bereichen und für welche Krankheitsbilder sich CBD noch einsetzen lässt!

    LG,
    Larissa

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