Produktvergleich HANFTASIA CBD-Öle

Hanftasia CBD Öl Test

CBD Öl Produktvergleich

Wer die Wahl hat sollte nicht auch noch die Qual haben. Deshalb bringen wir einen Produktvergleich. Damit kommen Sie rasch zum Ihrem richtigen Produkt. Wir vergleichen unsere CBD-Öle: → Vollspektrum CBD-ÖlHanföl CBD-ÖlMCT CBD-Öl.

Ein Gastkommentar von Helmut Ebner.

Vollspektrum CBD-Öl

Vollspektrum Öl

Vollspektrum CBD Öl

Enthält ein CBD-Öl neben Cannabidiol (CBD) auch alle anderen Cannabinoide, Terpene, Hanfmoleküle, Flavonoide die in der Ausgangspflanze vorkommen, so wird es als Vollspektrum-Öl bezeichnet.

Ein Vollspektrum CBD-Öl beinhaltet  Omega-3, Omega-6 Fettsäuren, Zink, Mangan, Magnesium, Eisen, Phosphor sowie Carotinoide und Vitamin B12. Dies bewirkt den für den Menschen sogenannten Entourage-Effekt.

Entourage-Effekt

Das Wort «entourage» kommt aus dem Französischen und bedeutet: Gefolge, Begleitung, Umfeld.

Mit «Entourage-Effekt», bezeichnet man das Zusammenwirken von Stoffen und Substanzen im Sinne von «sich gegenseitig fördern» bzw. einen daraus resultierenden gemeinsamen Nutzen bewirken. Denn, das gesamte Inhaltsstoffe-Spektrum einer Pflanze ist immer wirksamer, als die isolierten Summen ihrer einzelnen Teile.

Die Hanfpflanze besitzt eine Vielzahl von Cannabinoiden, Terpenen und Flavonoiden, die in ihrer natürlich komponierten Gesamtheit, die für den Menschen optimierte Wirkung entfalten. Es ist musikalisch dargestellt, wie eine Symphonie, worin viele Musikinstrumente eines Orchester, wohltemperiert zusammenwirkend, traumhafte Musik hervorbringen.

Orchester, Symphonie
Entourage-Effekt. Das gesamte Inhaltsspektrum einer Plflanze ist in ihrer Wirkung auf den Menschen, wie die herzerwärmende Symphonie eines Orchesters.

CBD Öl Herstellung

Üblich wird CBD-Öl hergestellt, indem zunächst die Cannabidiolsäure (CBDA) aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze extrahiert und anschließend zu CBD modifiziert (decarboxyliert) wird. Das A in CBDA steht für engl. acid (= Säure).

In der Hanfpflanze selbst gibt es kein Rein-CBD, sondern nur die Vorstufe, das CBDA, also nur die CBD-Säure. Durch erhitzen (decarboxylieren), wird es chemisch zu CBD. Das CBD wird anschließend einem Trägeröl zugegeben, wie z. B. Hanfsamenöl, Olivenöl oder anderen Lebensmittel-Ölen.

Vollspektrum-Öl, Herstellung

Gegenüber der üblichen Öl-Herstellung bzw. Extrakte Gewinnung, sieht der Herstellungsprozess von Vollspektrum CBD-Öl  gravierend anders aus.

Bei der Gewinnung von Vollspektrum CBD-Öl werden die Hanfstauden, das Hanfkraut, (Blätter, Blüten, Samen) gemeinsam kaltgepresst. Dies hat natürlich eine geringere Ausbeute an Öl zufolge, dafür aber eine an Inhaltsstoffen unüberbietbare Qualität, die seinesgleichen sucht. (Symphonie-Orchester).

Üblich wird Hanföl aus den Samen der Hanfpflanzen gewonnen, am Besten durch Kaltpressung. Natürlich weisen die Hanfsamen ebenfalls eine Fülle von Begleitstoffen auf, die dem Organismus wohl bekommen.

Wie nun das gewünschte Cannabinoid, z.B. das CBD extrahiert, also aus der Hanfpflanze  gewonnen wird, sehen wir uns nun etwas näher an.

Extraktionsverfahren

Um aus einer Pflanze gewünschte Substanzen isoliert oder im Verbund mit anderen Inhaltsstoffen zu gewinnen, dazu gibt es  unterschiedliche Extraktionsverfahren. Die CO2 Extraktion ist dabei die Standard-Extraktionsmethode der  Kräuter-Industrie. Sie gilt als die sicherste und sauberste Methode zur Extraktion von Pflanzeninhaltsstoffen, bei der der größtmögliche Anteil der natürlich vorliegenden Substanzen erhalten bleibt und gewonnen wird.

Bei der CO2-Extraktion verwendet man unter Druck stehendes Kohlenstoffdioxid. CO2 wirkt unter bestimmtem Druck und gewisser Temperatur wie ein Lösungsmittel, ist aber keines. Es ist die teuerste aber effektivste Methode der CBD-Gewinnung, weil es alle essenziellen Cannabinoide, Phenole und Terpene die gewünscht sind, aus dem Pflanzenmaterial herauslöst.

Die CO2-Extraktion ist unterteilt in eine überkritische, unterkritische und mittelkritische Form. Die überkritische Form verwendet man am häufigsten als Extraktionsmethode, weil sie das reinste Endprodukt liefert. Das Verfahren der unterkritischen CO2-Gewinnung ist ähnlich. Es ist kostengünstiger, dauert länger und führt zu einer geringeren Ausbeute und qualitativ minderere Extraktionsstoffe.

Damit CO2 von einem flüssigen in einen überkritischen Zustand übergeht, genügen 30°C. Damit ist keine der in der Hanfpflanze enthaltenen chemischen Verbindungen gefährdet. Weil CO2 seine Löslichkeit mit unterschiedlichem Druck ändert, ermöglicht das die Einteilung (Fraktionierung) der vielen verschiedenen Arten von Biomolekülen, CBG, CBD, THCA und THCV sowie Terpene und andere Verbindungen, aus der Pflanze zu extrahieren.

Die Hanfpflanze enthält rund 1000 Substanzen, wovon der Mammutanteil heilwirksam ist. Unter diesen etwa 1000 Inhaltsstoffen sind mindestens 113 Cannabinoide, über 120 verschiedene Terpene und 21 Flavonoide. Der große Rest sind Spurenelemente, Mineralien, Vitamine, Säuren, etc.

Cannabinoide

Cannabinoide (vom Lateinischen cannabis = Hanf) – auch Phytocannabinoide genannt – sind die isolierten Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze cannabis sativa oder cannabis indica. Die bekanntesten Cannabinoide sind Cannabidiol (CBD) und Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC). Beide verfügen über eine hohe therapeutische Breite.

Weitere bisher gut erforschte Cannabinoide sind Cannabigerol (CBG), Cannabinol (CBN), Cannabichromen (CBC), … jedes dieser Cannabinoide verfügt noch über seine Untergruppen.

Terpene

Terpene zaubern der Pflanzen und Früchte fulminante Aromen auf unseren Gaumen. Wie «happy» wir uns erleben, steckt nicht bloß in den Vitaminen und Mineralien einer Frucht, sondern erst recht in den Terpenen.

Terpene sind chemische Verbindungen unterschiedlichster Arten, die als sekundäre Inhaltsstoffe in Organismen natürlich vorkommen. Bisher bekannt gibt es über 8.000 Terpene und über 30.000 der nahe verwandten Terpenoide. Die Terpene sind Hauptbestandteil der in den Pflanzen vorliegenden ätherischen Öle.

Der französische Chemikers Marcelin Berthelot benannte die Terpene nach dem Baumharz Terpentin.

Einige Wirkstoffe der Terpene haben bereits Eingang in die Therapie gefunden, zum Beispiel bei Krebs oder gegen Malaria.

Terpene werden häufig als «natürliche» Lösemittel bezeichnet. Sie stammen u.a. aus Tannen- und Fichtenholz und werden zunehmend in Lacken und Klebern eingesetzt. Ebenso sind Terpene u. a. vielen Küchenprodukten (Wasch- und Spülmittel usw.), Kosmetika und Medikamenten zugesetzt. Ihre Wirkungen sind äußerst vielfältig. Bekannt sind Terpentinöl als Lösungsmittel sowie Menthol als Pharmazeutika und Desinfektionsmittel.

Flavonoide

Flavonoide: Wichtige Heilkräuter, wozu die Hanfpflanze zählt, bergen eine spezielle Gruppe an Inhaltsstoffen, die für zahlreiche positive Heilwirkungen verantwortlich sind: die Flavonoide.

Unter der Stoffgruppe Flavonoide werden Pflanzenfarbstoffe zusammengefasst, die chemisch aus zwei aromatischen Kohlenstoffringen aufgebaut sind. Diese Inhaltsstoffe sind ausschließlich in den oberirdischen Pflanzenteilen enthalten. Der Flavonoide Aufgabe besteht u.a. darin, die Pflanze vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen, vor frühem Verfall, oder zur Vertreibung schädlicher und dem Anlocken von nützlichen Insekten.

Die Vielzahl der bekannten Flavonoide wirken heilsam auf unseren Organismus. Sie lasen sich unterstützend nutzen bei Beschwerden und Krankheiten. Flavonoide wirken u.a. entzündungshemmend, antioxidativ, durchblutungsfördernd und krampflösend. Einige Stoffe zeigen sogar einen gewissen Schutz gegen Krebs.

In der Naturheilkunde werden flavonoidreiche Kräuter und Pflanzen vor allem bei Beschwerden der Leber, einigen Herzbeschwerden und Durchblutungsstörungen, bei Depressionen sowie zur Therapie von Allergien verwendet.

Flavonoide
Terpene zaubern Geschmack auf unseren Gaumen und Flavonoide stärken unsere Vitalkräfte.

Zusammenfassung

Eingangs hieß es: «Enthält ein CBD-Produkt neben Cannabidiol (CBD) auch viele der anderen Cannabinoide, Terpene, Hanfmoleküle, Flavonoide die in der Ausgangspflanze vorkommen, so wird es als Vollspektrum-Öl bezeichnet. Ein Vollspektrum CBD-Öl beinhaltet außerdem noch Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, Zink, Mangan, Magnesium, Eisen, Phosphor sowie Carotinoide und Vitamin B12».

Dann erläuterten wir die Begriffe Cannabinoide, den Entourage-Effekt, CBD Kristalle, Terpene, Flavonoide, Extraktionsverfahren.



Man sollte beim Kauf von CBD-Produkten die Extraktionsmethode hinterfragen. Bei der Qualität von CBD-Trägerölen zählen Bioverfügbarkeit und persönliche Präferenz.



Vollspektrum CBD-Öle von HANFTASIA entsprechen, den besten Qualitätskriterien, die wir hier angesprochen haben, und das zu einem Spitzenpreis, der sich sehen lassen kann.

Als zertifizierter Hersteller und Händler hat HANFTASIA selbstverständlich zu den zum Verkauf angebotenen Produkten Analysezertifikate, welche auf Wunsch  zusendet werden.

Hanföl CBD-Öl

Hanföl CBD-Öl

Ist das Trägeröl, dem das Rein-CBD zugeführt wird, Hanföl, dann bezeichnet man es: Hanfsamen CBD-Öl.

Hanföl ist ein hochwertiges Pflanzenöl und enthält alle für den Körper essenziellen Fettsäuren.

Die CBD Anteile und die CBD Qualität sind in allen CBD-Ölen dieselben, hingegen das Trägeröl und die damit verbundenen Ölunterschiede, unterscheiden die CBD-Öle.

Hanfsamen

Hanföl, auch Hanfsamenöl genannt, wird aus den Hanfsamen gewonnen.
Der Hanfsamen, auch als «Nuss» bezeichnete, ist die oberständige, rundliche Schließfrucht, sie enthält einen Samen. Die Nuss ist 2-6 mm lang, mit einen Durchmesser von 2-4 mm.

Der tagneutral keimende Same besitzt einen hakenartig gekrümmten Embryo, der den größten Teil des Samens einnimmt.

Hanfsamen
Hansamen

Die Hanfsamen (auch Hanfkörner genannt) sind die Früchte der der Hanfpflanze. Aus den Hanfsamen wird das Hanföl gewonnen. Hanfsamen enthalten unter anderem 29 % Öl, 13 % Eiweiß, 17 % Kohlenhydrate und liefern ein herausragendes Speiseöl. Mit einem Anteil von 46-70 % an der hoch ungesättigten und für den Menschen essenziellen Linolsäure ist es biologisch besonders wertvoll.

Durch ihre hartglasige Schale sind Hanfsamen gegen allerlei Umwelteinflüsse bestens geschützt (Sauerstoff, Sonnenlicht, UV-Strahlen, Insekten, Pilze, …).

Hanfsamenöl wird durch Zerkleinern und Pressen der Früchte gewonnen und in vielen Ländern direkt als Speiseöl genutzt.

Der verbleibende Preßkuchen (Hanfmehl, Hanfprotein) wird als Futtermittel in der Schweinemast eingesetzt, oder aufgrund der eiweißhaltigen Proteine und lebenswichtigen Aminosäuren als Kraft- und Energiespender vom Menschen verwendet.

Im Hanfprotein sind die essenziellen Aminosäuren, Valin, Leucin und Isoleucin und etwa zu ⅔ aus dem Globulin Edestin und ⅓ aus Albumin.

In China wird viel Hanfsamen gegessen und es ist kein Wunder, leben dort viele gesunde 100-Jährige.

Gewinnung von Hanföl

Das Kaltpressen-Verfahren erhält bei allen pflanzlichen Ölen, den größten Anteil an bioverfügbaren Substanzen, die in unserem Körper heilend wirken. Beim Kaltpressen entstehen maximale Temperaturen um die 40° C. Die kritische Temperatur, wo sich einige essenzielle Stoffe umzuformen beginnen, liegt bei 50° C. Dadurch bleiben sämtliche natürlichen Substanzen unversehrt erhalten.

Beim Kaltpressen von Hanfsamen (in Ölmühlen), gibt es zwei Verfahren: das Stempelpressen und das Schneckenpressen.

Das Stempelpressen ist zeitaufwendiger, liefert aber die erzielbar beste Hanfölqualität, – wohlschmeckend und ernährungsphysiologisch grandios.

Das Schneckenpressen erlaubt eine schnellere Ölgewinnung. Es ist deshalb das industriell oft angewandte Verfahren. Die Qualität schneckengepresster Hanföle ist qualitativ immer minderer, als Hanföle aus Stempelpressen, trotzdem man versucht, an die Qualität der Hanföle aus dem Stempelpressverfahren heranzukommen, was mitunter einigen Wenigen beinahe schon gelingt.

Hanföl

Hanföl ist das aus den Hanfsamen (auch Hanfkörner genannt) durch Kaltpressen oder anderen Extraktionsverfahren gewonnene Öl.

Hanföl ist ein hochwertiges Pflanzenöl und enthält alle für den Körper essenziellen Fettsäuren. Es wird in Küche, Technik und Industrie eingesetzt. Es wird durch Kaltpressen oder anderen Extraktions-Verfahren aus Hanfsamen gewonnen.

Sofern kalt gepresst, behält Hanföl sein perfektes Fettsäurespektrum. Hanföl eignet sich zum therapeutischen Einsatz vorbeugend und lindernd bei durch Fettstoffwechsel hervorgerufenen Krankheiten. Hanföl beinhaltet nebst anderem ⁓ 90% ungesättigte Fettsäuren, ⁓ 60% Linolsäure ⁓ 20% Alpha-Linolensäure, ⁓ 3% Gamma-Linolensäure, ⁓ 1% Stearidonsäure; in einem für den Menschen optimalen 3:1 Verhältnis.

Der bei kalt gepresstem Hanföl, gewünscht hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren, erfordert, damit es nicht ranzig wird, eine lichtgeschützte, stets verschlossene Verpackung bei kühler Lagerung.

Sofern Hanföl kalt gepresst wurde, eignet es sich nicht zum Kochen, Backen und Braten.

Farbe und Geschmack: Kaltgepresste Hanföle schmeckt mal herb, nussig, frisch, grasig, fruchtig, vollmundig, lieblich oder süß – und auch farblich spielen sie die gesamte Palette von zartem Gelb bis dunkelgrün.

Inhaltsstoffe von Hanföl

Hanföl  enthält:

Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren im optimalen Verhältnis von 1:3. Das Verhältnis der Fettsäuren Omega 3 zu Omega 6 von 1:3 ist das dem menschlichen Organismus optimale Mischungsverhältnis, für Gesundheit und Wohlbefinden. Genau in dieser Verhältniszahl liegt es bereits fertig im Hanföl vor.

Gesättigte Fettsäuren

Palmitinsäure  6-9%
Stearinsäure    2-3%

Ungesättigte Fettsäuren

Ölsäure 10-16%   (einfach ungesättigt)
Linolsäure 50-70% (zweifach ungesättigt) Linolsäure unterstützt  Haut, Nägel und Haare. Linolsäure wirkt als Schutzbarriere gegen Umwelteinflüsse, Faltenbildung und Haarbruch.

Alpha-Linolensäure 15-25% (dreifach ungesättigt) Alpha-Linolensäure (ALA) ist eine  eine essentielle Fettsäure.  Das heißt, der menschliche Körper kann diese Fettsäure nicht selbst herstellen; ihm muss diese Säure also durch Nahrung zugeführt werden. – Die ALA dient der Aufrechterhaltung eines gesunden Cholesterinspiegels, der Senkung des Blutdrucks, der Entwicklung und Funktion des Gehirns, der Steuerung von Zellsignal- sowie Sehprozessen, der Eindämmung von Entzündungen und vielem mehr.

Nährwert je 100 g

Brennwert 3367,00 kj
Kalorien 818,00 kcal
Fett 91,48 g
davon gesättigte Fettsäuren 9,38 g
Kohlenhydrate 0,00 g
davon Zucker 0,00 g
Eiweiß 0,00 g
Salz 0,00 g
Gamma-Linolensäure 2-4%  (dreifach ungesättigt)

In der Tabelle der Fettsäuren sieht man die Fettsäuren-Zusammensetzung verschiedener pflanzlicher und tierischer Fette, prozentual zu den Gesamtfettsäuren, als Vergleichswerte zum Hanföl (grüne Zeile).

Quellen: Saleh Al Jassir 1992, Belitz & Grosch 1994, Babayan et al. 1978, Mölleken & Theimer 1997, Pardun 1976

Tabelle der Fettsäuren

Tabelle der Fettsäuren

Warum nimmt man CBD mit einem Trägeröl ein?

Das beliebteste Trägeröl ist das Hanföl, gefolgt vom Olivenöl und anderen Ölen. Ein Trägeröl, wie schon der Name sagt, „trägt“ etwas, hier z.B. CBD-Granulat in gelöster Form.

Es gilt als erwiesen, die beste Biovervügbarkeit einer heilwirksamen Substanz, aufgenommen durch den Magen- Darmtrakt, erfolgt zusammen mit Öl. Ein Wirkstoff zusammen mit Öl aufgenommen, ist die erklärt beste orale Einnahmeform, aus dem der Körper die bestmögliche Verstoffwechslung- verstärkt durch das Öl – erzielt. Das Öl wirkt hier wie ein Additiv. Weitere Additive wären z.B. Pfeffer, Zitronensaft, usw., welche miteinander kombiniert, den Wirkstoff  selbst um den Faktor 10-1000, verstärken.

CBD Kristalle

Reines CBD wird von zertifizierten Herstellern überwiegend in kristalliner Form angeboten und darf  in der EU maximal 0,2 Prozent Anteil, des psychoaktiven THC beinhalten. Man nimmt aber nicht 99,8%iges CBD-Pulver zu sich, was zwar möglich wäre, sondern man nimmt gewöhnlich 5%ige bis max. 30%ige CBD-Öle ein. Durch das Auflösen in Öl, wird das Granulat zu in Mikro-Partikel gelöst, die so klein sind, dass sie anstandslos durch die Mundschleimhäute in den Blutkreislauf gelangen.

CBD-Kristalle sind weiß, in der Struktur ähnlich Mehl oder sehr feinem Salz. CBD-Kristalle schmecken bitter und sind bei Raumtemperatur nicht in Öl, Fett oder Wasser löslich. (Siehe Fotos).

Rein-CBD Pulver
Rein-CBD ist kristallin, weiß und schmeckt bitter.

MCT CBD-Öl

MCT CBD-Öl

MCT CBD-Öl

MCT ist die abgekürzte Schreibweise von medium-chain-triglycerides, zu deutsch: „mittelkettige Fettsäuren“. MCT Öle beinhalten also mittelkettige Fettsäuren. In der Natur kommen Öle in dieser Art und Form so nicht vor.

MCT-Öl ist ein Extrakt aus Kokosöl, welches gerne Menschen verwenden, die sich rein energetisch ernähren, oder jene, die mit Galle, Bauchspeicheldrüse oder der Fett-Verstoffwechslung Probleme haben.

Kleine Geschichte des MTC-Öls

Seit 1955 werden MCT-Fette industriell hergestellt. Aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften sind sie seither vielseitig eingesetzt. Im Jahr 1994 akzeptierte die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA), auf Antrag, MTC-Fette und Öle auch im Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaziebereich zuzulassen.

Die industriell gewonnenen MCT-Fette finden seither durch ihre besonderen physikalischen Merkmale und Eigenschaften auch Anwendung in der Produktion von Kosmetika (Salbe, Creme, Badeöl) und Pharmazeutika (Tablette, Dragee).

In der Pharmazie dienen MTC-Fette und -Öle als Trägerstoff, Lösungsvermittler, Trennmittel, Oberflächenbehandlungsmittel, Transportmittel, Gleitmittel und Schmierstoff, Hydrophobiermittel, Film- und Schutzbildner und Viskositätsregulator.

Weiters sind sie wegen ihrer veränderlichen Besonderheiten auch in Form von diätetischen Lebensmitteln (MCT-Öl und MCT-Margarine) und in Produkten für die künstliche Ernährung im Einsatz. Diese Produkte werden laut Diätverordnung als diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diäten) kategorisiert.

Ein MCT-Öl, ein Extrakt von Kokosnussöl
MCT-Öl, ein Extrakt von Kokosnussöl

MCT-Öl Gewinnung und Zusammensetzung

MCT-Fette werden industriell durch Hydrolyse von Kokosfett und Palmkernöl, Fraktionierung der mittelkettigen Fettsäuren und anschließender Veresterung mit Glycerin gewonnen.

Reines MCT-Öl ist farblos bis gelblich, neutral in Geruch und Geschmack und von sehr niedriger Viskosität. Es wird als pflanzliches Öl (Neutralöl, Oleum neutrale) deklariert.

Die Zusammensetzung nach dem deutschsprachigen Arzneimittelbuch (DAB) Ausgabeversion 10, besteht MCT-Öl zu

50–80 % aus Caprylsäure C8,

25–45 % aus Caprinsäure C10,

Laurinsäure max. 3 % und

Capronsäure max. 2%.

Eigenschaften

MCT-Öle können leichter verdaut werden. Aufgrund ihrer kürzeren Fettsäurenkettenlänge sind sie im wässrigen Milieu relativ gut löslich und darum ohne Gallensäure verstoffwechselbar. Es bedarf auch keiner Spaltung durch Enzyme der Bauchspeicheldrüse. MCT-Öl wird direkt im Blut zur Leber transportiert, wo es im Vergleich zu herkömmlichen Fetten bevorzugt oxidiert wird. Der Transport der mittelkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien, dem Ort der Fettsäuren-Oxidation, läuft unabhängig von Carnitin ab. Die tolerable Tageszufuhr ist individuell verschieden und liegt bei 50–100 g und mehr MCT-Fette.

Galle und Bauchspeicheldrüse
Galle und Bauchspeicheldrüse

Einsatz von MTC-Öl

Da MCT-Fette unabhängig von Enzymen der Bauchspeicheldrüse oder dem Gallensekret verstoffwechselt werden können, ist ihr Einsatz bei einer bestehenden Bauchspeicheldrüsen Insuffizienz oder chronischer Bauchspeicheldrüsen Entzündung angezeigt, sofern eine Enzymsupplementierung nicht die gewünschte Wirkung bringt.

Ein weiteres Einsatzfeld der MCT-Fette ist das Kurzdarmsyndrom, bei welchem es, je nach Ausmaß und entferntem Darmabschnitt, zu Verdauungsstörungen vor allem der Speisefette kommt. Bei erhaltenem Dickdarm können mittelkettige Fettsäuren ausreichend aufgenommen werden und eine geeignete Alternative zu herkömmlichen Fetten darstellen. Bei manchen Stoffwechselerkrankungen sind mittelkettige Fettsäuren eine essentielle Energiequelle. Auch in der künstlichen Ernährung kommen MCT-Fette bei diversen Erkrankungen, vorwiegend des Magen-Darm-Trakts zum Einsatz.

Löwenzahn
"Oft begrub schon der Kranke den Arzt, der das Leben ihm kürzlich abgesprochen". - Johann Wolfgang von Goethe

MCT-Öl - Nährwert

Nährwertangabe
Pro 100 g

Brennwert           3700,00 kj
Kalorien              900,00 kcal
Fett                      100,00 g
davon gesättigte Fettsäuren 99,90 g
Kohlenhydrate     0,00 g
davon Zucker       0,00 g
Eiweiß                 0,00 g
Salz                     0,00 g

Zusammenfassung

Wie bereits erwähnt, ist bei Unverträglichkeit herkömmlicher Pflanzenöle, wie zum Beispiel Hanföl, Olivenöl oder anderen, gut auf MTC-Öl auszuweichen, ohne deshalb auf CBD verzichten zu müssen. Ebenso bei Beschwerden betreffend Galle und Bauchspeicheldrüse.

Darüber hinaus bietet das auf Kokosölbasis hergestellte MCT-Öl auch den Vorteil, schnell Energie zu liefern, weil der Verstoffwechslungsweg abgekürzt wird.

Ein Nachteil wäre – aber niemand kann immer alles zugleich haben – es fehlt der Entourage-Effekt, der beim Vollspektrum Öl das ausschlaggebende Plus ist

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